Der 13. Internat. Concours d'Elegance Automobile AvD-CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN findet vom 01. bis 03. September 2017 statt und ist ein Oldtimer-Event, das sich über die Landesgrenzen hinaus als führende Ausstellungs-Veranstaltung für klassische Automobile höchster Qualität etabliert hat. 

AvD-CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN präsentiert, als gesellschaftliches Ereignis, mehr als 180 erlesene internationale und klassische Automobile im einzigartigen Barockgarten des Schwetzinger Schlosses im unvergleichlichen Ambiente aus Architektur, Gartengestaltung, Musik, Mode und Kunst. Flanieren Sie auf dem Strahl der Zeitgeschichte, genießen Sie exklusive Nostalgie pur und nehmen Sie sich Zeit für Familie, Freunde, Geschäftspartner und Kunden.

Mehr als 180 Oldtimer

Verschiedene Aussteller laden ein zum Erleben ihrer Produkte und Marken

Live-Musik

Kunstausstellung renommierter Künstler

Kulinarik

Mode

Erfahren Sie HIER mehr über diese exklusive Veranstaltung im Herzen Europas


Aktuelles

07.11.2016, "Joh. Hübner: Weltweit für das Kulturgut Automobil unterwegs"

Vergangene Woche fand in Großbritannien das älteste Autorennen der Welt, der LONDON TO BRIGHTON VETERAN CAR RUN, statt.

Auf Einladung des Königlichen Automobilclubs RAC war der Veranstalter der Classic-Gala Schwetzingen, Joh. Hübner, zu diesem Anlass auf dem Motoring Forum in London und hat seinen Vortrag "Können moderne Autos noch Oldtimer werden?" gehalten.

Hinterher hatte er die Ehre die Teilnehmer des London - Brighton-Runs 2016 zu einem Benzingespräch treffen zu dürfen. Bei den Gesprächen fanden sich viele Interessenten für die Classic-Gala, wir sind gespannt wer uns vom 1.-3.09. in Schwetzingen besuchen wird.

" Bonhams London to Brighton Veteran Car Run supported by Hiscox "

Nach Aufheben des Red Flag Act, der schnelles Autofahren verbot, wurde 1896 erstmals die Wettfahrt von London nach Brighton veranstaltet. Bekannt ist das Rennen dafür, dass lediglich Fahrzeuge zugelassen werden, die vor 1905 gebaut wurden.

Mehr Informationen finden Sie auf: www.veterancarrun.com

Weltweit für das Kulturgut Automobil unterwegs: Ihr Classic-Gala Schwetzingen Team


05.09.2016, "12. Int. Concours d'Elegance Schwetzingen"

Mehr als 18.000 Besucher erleben einzigartige Raritäten

Erster Auftritt des Grade Avus-Rennwagens von 1921

Leicht beeinträchtigt von Regen am Sonntag morgen erlebten 18.500 Zuschauer bei der zwölften Auflage des traditionsreichsten deutschen Concours d’Elegance Automobile „AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016“ den Triumph eines unrestaurierten Bentley von 1929 als Best of Show und Sieger seiner Klasse vor einem Mercedes 500 Nürburg Transformationskabriolett. Unter den mehr als 150 historischen Fahrzeugen der Baujahre 1885 bis 1990, die sich einer 22köpfigen internationalen Expertenjury stellten, um die originalgetreuesten Klassiker zu prämieren, waren viele einmalige Preziosen aus der Automobilgeschichte, die erstmals öffentlich zu sehen waren. Ältester Vertreter dieser Gattung war ein kutschenförmiger Sears von 1910, der mit einem makellosen Oldsmobile Curved Dash von 1903 und den beiden Benz Velo und Victoria (1896) des ASC in Mannheim konkurrierte.

Zu den erstmals gezeigten Überraschungen gehört auch der Sieger „Star of Classic-Gala Schwetzingen 2016“, der einzigartige Rolls Royce Phantom VI mit Cabriolet-Karosserie von Frua aus dem Jahr 1973, der einst für einen Schweizer gebaut wurde, der die Alpen im offenen Auto haben wollte. Dieses Einzelstück präsentierte sein Besitzer aus London nach vielen Jahren und langjähriger Restaurierung erstmals wieder der Weltöffentlichkeit. Großer Favorit der Jury war aber auch der 1921 gebaute Grade Avus-Rennwagen, dessen Zweizylinder-DKW-Motor trompetete wie eine Flugzeugmaschine.

Besonders aber beeindruckte Publikum und Jury der völlig originalgetreue und unrestaurierte Bentley Speed 6 aus dem Erstbesitz von Bentley-Miteigentümer Wolf Barnato aus dem Jahr 1929, der in Schwetzingen zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde und mit großem Vorsprung „Best of Show Classic-Gala 2016“ wurde.

Unrestaurierte Autos in Dornröschen-Zustand

In der schon 2001 in Schwetzingen erfundenen Klasse H der gänzlich unrestaurierten Originalfahrzeuge, überraschte der 1932 von Studebaker gebaute Rockne-Tourer, den sein glücklicher Besitzer erst vor 8 Wochen aus dem Internet gefischt hatte und dann merkte, dass er das einzi-ge fahrbereite Exemplar unter drei verbliebenen besitzt, dessen nahezu makellose Karosserie noch den Nitrolack von 1932 trägt. Ähnlich schön und selten war der Cadillac 314 mit V-8-Motor von 1926, der auf eigener Achse aus dem Elsass gefahren kam. Und in der Klasse O der von ihren Besitzern selbst restaurierten Fahrzeuge überraschte ein eleganter Moretti Sportiva mit Heckmotor nicht nur den Juror Peter Kaus, der diesen Wagen einst in seiner Rosso-Bianco-Collection hatte. Den Preis für den besten Originalzustand gewann aber eine Studebaker Lark VIII Limousine von 1960, die beweist, dass gute Pflege eine Garantie für die Zukunft sein kann.

Viele der fast 19.000 Zuschauer, die bei trockenem Wetter im einzigartigen kreisrunden Barockgarten die klassischen Automobile von 1885 bis 1990 bewunderten, lobten die geradezu ideale weiträumige Präsentation, die Classic-Gala Schwetzingen von allen anderen Concours d’Elegances unterscheidet. Über der heiter-entspannten Autoschau schwebte der Klang von live Jazz der „Strangers“ aus Frankfurt, die bei allen zwölf Concours als „Hausband“ den stimmigen musikalischen Rahmen bilden.

Ein Defilée von 20 Jaguar zelebrierte die Meilensteine der britischen Edelmarke und mehr als 30 exklusive Rolls Royce der Baujahre zwischen 1929 und 2010 zeigten die Vielfalt der Geschwistermarken Rolls Royce und Bentley auf. Mit einer weiteren Sonderschau würdigte die Mercedes-Benz-I.G. das 60-jährige Jubiläum des exklusiven Typs 220 S und SE als Ponton Coupé und Cabriolet.

Zweiter Concours d’Elegance für Kleinwagen

Zum zweiten Mal trafen sich im Rahmen eines internationalen Concours d’Elegance Klein- und Kleinstwagen der Wirtschaftswunderzeit und fanden enthusiastischen Zuspruch. In einer Parade rollte ein Brütsch Zwerg mit 75 ccm gemeinsam mit den Messerschmitt Doppelsitzern im Spalier von hunderten von Zuschauern durch den französischen Garten, gefolgt von Heinkel Kabine und Isetta, allen Gutbrod-Modellen inklusive des einmaligen Viersitzers, der auch die Kleinwagen-Wertung gewann. Zu nennen sind auch ein seltener Kroboth, der Goggo-Roller, der Champion, Maico und Goggo Dart. Die FIAT Freunde präsentierten den italienischen Volkswagen vom 500 Topolino von 1936 über die Varianten von SIMCA und NSU-FIAT bis zum 600, dem 770 Jagst und einer Vignale Gamine - der „Micro-Concours“ fand als wichtiger Teil von AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016 große Begeisterung.

US-Classic Car Concours mit Raritäten

Ein Mercury von 1951 war ein Star des 4. USCCC, dem einzigen internationalen Wettbewerb für originalgetreue US-Fahrzeuge in Deutschland. Ein Ford A Roadster Deluxe von 1930 siegte im Concours unter den 50 Teilnehmern knapp vor einem 57er Cadillac Eldorado Biarritz mit Edelstahldach, der aber „Best of Fifties“ wurde. Bestes Vorkriegsauto wurde ein Packard 8-120 Convertible von 1935 vor dem beeindruckenden Stanley Steamer Dampfwagen von 1919.

AvD-Classic Gala Schwetzingen hat als weltweit einzige unabhängige Veranstaltung eines Teams von Enthusiasten unter der Leitung des Frankfurters Johannes Hübner seinen Platz in der Spitzengruppe der besten internationalen Events erneut bestätigt und weiter ausgebaut. Hübner war es 2001 erstmals gelungen, den Schlossgarten von Schwetzingen für die Präsentation der Klassiker aufzuschließen und das kurpfälzische Schloss unter den großen internationalen Concours d’Élégances wie Pebble Beach, Villa d’Este, Bagatelle und anderen so zu etablieren, dass man im Zusammenhang mit Schwetzingen inzwischen nicht nur von Mozart, dem Spargel und dem Schloss, sondern auch von den weltbesten Oldtimern spricht.

Die Zukunft dieser einzigartigen Veranstaltung ist durch mehrjährige Vereinbarungen mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD) und der Württembergischen Versicherung, sowie anderen namhaften Partnern gesichert – schon jetzt planen die Veranstalter das erste Septemberwochenende 2017, für das schon wieder viele renommierte Teilnehmer aus ganz Europa zugesagt haben.


05.09.2016, "Die Sieger"

Der Int. Concours d'Elegance Schwetzingen ist vorüber und die Sieger wurden auf der Bühne, vor dem Schloss Schwetzingen, gekürt. Die Ergebnisse des 12. Int. Concours d'Elegance AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016 finden Sie auf: www.classic-gala.de/ergebnisse . Das Organisationsteam dankt allen Teilnehmern für ihr großartiges Engagement und gratuliert den Siegern des Jahres 2016!


30.08.2016, "Wir berichten live von der Classic-Gala"


30.08.2016, "Drei uralte VW-Busse in der Mitte des Parks"

Es mag an der Entwicklungsgeschichte des Automobils liegen, dass es vor dem zweiten Weltkrieg keinen echten Kastenwagen gab.

Die vorn liegenden Motoren brauchten lange Hauben, dahinter setzte man die Fahrer und dann den Laderaum. Deshalb wurde mit dem Heckmotor des VW-Käfer alles anders. Vor allem, weil man vorn nicht einmal Kühler brauchte - der seitlich vorbeistreichende Fahrtwind genügte dem luftgekühlten VW-Motor. Doch die Idee zum Kastenwagen kam nicht von VW-Erfinder Ferdinand Porsche, sondern erst 1947 vom frischgebackenen holländischen VW-Importeur Ben Pon, der den damaligen VW-Chef Nordhoff mit einer handgezeichneten Skizze überzeugte, aus dem werksinternen Plattenwagen einen geräumigen und leichten Transporter mit flachem Wagenboden und Frontlenkerdesign zu machen. Die vorn abgerundet Form war gekennzeichnet von der geteilten Frontscheibe, denn man verwendete noch keine gebogenen Gläser. Die ersten VW-Transporter, die als Kastenwagen, Pritschenwagen und Kleinbus gebaut wurden, hatten einen direkten Übergang der Frontscheibe ins Dach.

Doch schon bald bemerkten die Kunden, was im VW-Versuch verborgen geblieben war: bei Regen floss das Wasser in Strömen vom Dach über die Frontscheibe und es gelang nicht, trockene Luft in den Innenraum zu leiten, um die beschlagenen Scheiben frei zu halten. Doch erst nach 5 Jahren Bauzeit bekam der VW-Bus seine charakteristische Schirmmütze, einen Dachvorsprung, in dessen Unterseite der Fahrtwind über der Frontscheibe in die Frischluftkanäle am Dachhimmel gedrückt wurde - die perfekte Belüftung, unterstützt von Dreiecks-und Schiebefenstern, war gefunden. Von den mehr als 100.000 Exemplaren der frühen Modelle ab März 1950 mit nur 25 PS sind nicht viele übrig geblieben, zu sehr lockte die zweite Version mit der Schirmmütze und dem 34 PS-Motor.

Deshalb ist es eine Sensation, dass Classic-Gala Schwetzingen 2016 dank der Initiative des Sammlers Jellinek gleich drei der frühen VW-Transporter in verschiedenen Ausführungen zeigen kann, alle noch ohne hintere Stoßstange, mit den kleinen Rückleuchten, den Winkern als Fahrtrichtungsanzeiger, aber auch dem typischen Bug mit dem V-förmig geprägten Bugschild und dem großen VW-Zeichen. Das Ensemble am Arionbrunnen in Parkmitte wird ergänzt durch einen VW-T2-Renntransporter, auf dessen Ladefläche der in Deutschland nie angebotene VW-Puma GT aus Brasilien daran erinnert, dass der Volkswagen schon damals die ganze Welt erobert hatte.

Wir freuen uns über diese einmalige Sonderschau!


29.08.2016, "Olife, ein technischer Vorreiter als Exklusiv-Partner"

Innovation trifft Tradition

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Olife einen neuen Exklusiv-Partner vorstellen können, der als technischer Vorreiter die Batterie-Branche revolutionieren möchte.

Die Besucher der Classic-Gala Schwetzingen sind eingeladen, am Wochenende des 2. bis 4. September 2016 im Schlosspark von Schwetzingen das innovative Batterieunternehmen aus Prag kennen zu lernen.

Das Unternehmen Olife entwickelt revolutionäre Lithium-Automobilbatterien, die gegenüber herkömmlichen Bleisäure-Batterien einige wichtige Vorteile bieten. Zu den herausragenden Eigenschaften zählen hohe Lebensdauer und eine sehr lange Speicherkapazität in Zeiten, in denen die Batterie nicht genutzt wird. Diese Technologie macht das Erhaltungsladen unnötig und vermeidet Risiken und Unbequemlichkeiten, die mit diesen Ladegeräten verbunden sind, wie etwa Kurzschluss oder Feuer und die Notwendigkeit permanenter Stromversorgung. Die Batterien wiegen weniger als die Hälfte als herkömmliche Bleisäure-Akkus und bieten gleichzeitig eine höhere Speicherkapazität.

Olife hat seinen Sitz in Prag und wurde 2014 von dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der tschechischen Staatsbahnen Petr Zaluda gegründet. Nach mehr als sieben Jahren in Führungsposition entschied er sich, seine gesamte Zeit seinem eigenen Projekt, der revolutionären Olife-Fahrzeugbatterie, zu widmen.

Das Ziel von Olife ist die Schaffung der besten Lithium-Automobilbatterie der Welt in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung. Olife hat zur Erreichung dieser Ziele internationale Partnerschaften mit Premium-Qualitäts-Zulieferern und -partnern geschlossen. Im Jahre 2015 hatte Olife die Ehre, im Rahmen des Projekts HORIZON 2020 eines von wenigen SME-Unternehmen zu sein, die Fördermittel der Europäischen Union bekamen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit von ökologisch-innovativen Unternehmen gestärkt wird um deren Produkte auf dem Weltmarkt einzuführen.

Für interessierte Besucher des Int. Concours d’Elegance - AvD-Classic-Gala Schwetzingen steht das Team von Olife am dessen Stand bereit um alle Fragen zu beantworten.


26.08.2016, "Limitierte Classic-Gala Pins"

Endlich eingetroffen: Unsere limitierten Classic-Gala Pins.

Exklusiv während der Classic-Gala Schwetzingen im Teilnehmer-Büro und am Classic-Gala Info-Zelt für 5 € erhältlich.

Das Motiv des Pins symbolisiert den kreisrunden Schlosspark in grün und die teilnehmenden Oldtimer im auffälligem rot. Alles ist eingebettet in die silber vernickelten Besucherwege des Schlossparks.

Der Pin passt somit hervorragend an Ihr Revers oder Hemdkragen. Nur so lange der Vorrat reicht, also holen Sie sich bereits bei der Ankunft im Schloss Ihren Pin.


23.08.2016, "Concours d’Elegance als Präsentationsform der Zukunft"

Wie allgemein zu beobachten steigen die Werte klassischer Automobile weiterhin. Das führt dazu, dass die Besitzer der Pretiosen ihren Fahrzeugen weniger zumuten, als bisher. Bei den Oldtimer-Rallies steigt die Zahl jüngerer Automobile und Youngtimer, ganz alte Fahrzeuge, die vor 1945 gebaut wurden, werden nicht mehr so häufig bewegt und reisen immer häufiger in Anhängern. Deshalb gewinnen Schau-Veranstaltungen nach Art der Concours d’Elegances an Bedeutung, denn dort werden die Fahrzeuge ruhend in gepflegter Umgebung so präsentiert, dass man sie von allen Seiten bewundern kann. Als die AvD-Classic-Gala Schwetzingen im Jahre 2001 erstmals stattfand, war dies der einzige Concours d’Elegance dieser internationalen Art in Deutschland. Inzwischen sind eine ganze Zahl ähnlicher Veranstaltungen hinzu gekommen, doch die meisten können sich schon allein vom Veranstaltungsort her mit dem badischen Vorbild nicht mithalten. Wie seinerzeit angenommen ist Schwetzingen inzwischen ein Synonym für die einzige Fahrzeugpräsentation der Welt, bei der die Fahrzeuge nach Baujahren und Themen geordnet in einem französischen Achsengarten aufgestellt werden.

Der Tisch für den 12. Int. Concours d’Elegance AvD-Classic-Gala 2016 ist wieder gedeckt

Vom 2. bis 4. September 2016 werden sich wieder mehr als 150 klassische Automobile aus ganz Europa im einzigartigen Schlosspark von Schwetzingen treffen, um sich dem Votum der 25-köpfigen Expertenjury für die Trophaen nach dem Reglement des Weltverbandes FIVA (Federation Internationale des Vehicules Anciens) zu stellen. Für das Publikum stellt sich Classic-Gala Schwetzingen als Freiluft-Museum der Automobilgeschichte dar, garniert mit ausgesuchten Accessoires, Mode, Automobilia, Zubehör und Literatur, dazu Live-Jazz mit den Strangers und der österreichische Jazz-Pianist Burle Baumgartner (80!) vor der Kunstausstellung im Südflügel des Schlosses.

Die Schlossgastronomie und ausgesuchte Marketender sorgen für stilgerechte Verpflegung und im US-Car-Concours warten sogar die typisch amerikanischen Spezialitäten.

Einmalige Einzelstücke der Automobilgeschichte

Es ist erstaunlich, dass immer wieder Automobile auftauchen, die vorher in privaten Garagen standen und manchmal sogar vergessen wurden oder noch nie den Weg zu einer öffentlichen Ausstellung genommen haben. Classic-Gala Schwetzingen zeigt ein paar dieser Raritäten.

Ein königlicher Rolls Royce für einen schweizer Kaufmann

Der Rolls Royce Phantom VI war in den 70er Jahren ein 6,10 Meter-Repräsentationswagen für Potentaten. Und doch gab es einen schweizer Kaufmann, der wollte, dass bei seinen Fahrten die Alpen mit in seinem Auto reisen. Sein Auftrag für das sündhaft teure Chassis des Phantom VI kam Rolls Royce sehr gelegen, denn die Edelmarke hatte wirtschaftliche Schwierigkeiten. Es wurde bei Frua in Italien karossiert und der Auftraggeber bestand darauf, der große Kühlergrill dürfe nicht verkleinert werden. Das riesige lindgrüne Cabriolet war der Star der Autosalons 1973 und wurde in den folgenden Jahren von seinem begeisterten Besitzer mehr als 400.000 Kilometer gefahren, bevor es für Jahre in der Garage von Sammlern verschwand und nun erstmals wieder öffentlich gezeigt wird.

Die Formel-1 im Maßanzug

Nur für die Saison 1955 war es gestattet, Formel-Rennfahrzeuge mit einer Stromlinien-Karosserie zu fahren. Mercedes setzte mit Fangio und Lang den W 196 Stromlinier ein, Maserati baute einen 250 F Aerodinamica, der 2014 in Schwetzingen zu sehen war und die kleine britische Schmiede Connaught verkleidete ihren B-Typ zum Streamliner - dieses Auto ist ein Star von AvD-Classic-Gala 2016.

Ein Silberfisch aus der Nachkriegszeit

Nur zwei Jahre nach dem Kriegsende wollten die Menschen wieder Automobilrennen sehen und überall entstanden provisorische Rennstrecken wie der Grenzlandring bei Aachen, das Schleizer- und das Dieburger Dreieck oder die Dresdner Autobahnspinne. Doch es gab keine Autos! Aus den Restbeständen von BMW 328 baute Ernst Loof den Veritas, der Münchner Rennfahrer und Konstrukteur Alex von Falkenhausen 1949 den AFM 50-5, der mit seiner unlackierten Aluminiumhaut vom Rennfahrer Karl-Günther Bechem noch 1953 erfolgreich gefahren wurde, bevor er in Vergessenheit geriet - jetzt ziert er den Garten von Schwetzingen.

Nur noch weltweit Eins und doch 1, 2, 3 - meins

Das Internet ist manchmal Quell ungeahnter Schätze. Ein Berliner Sammler suchte einen offenen Ford A von 1930 und sah zufällig ein schönes dunkelrotes Cabriolet aus der gleichen Zeit. Es heißt Rockne, völlig unbekannt. Im Internet fand er Informationen, dass es sich um ein Sondermodell von Studebaker handelt, dass nach dem damals berühmten Footballtrainer Rockne benannt war. Der Wagen war 1930 in Teilen nach Norwegen geliefert und dort gebaut worden. Der Berliner kaufte ihn und erfuhr erst später, dass er den letzten fahrbereiten Rockne besitzt und dieser Wagen auch noch völlig unrestauriert ist. Ein weitere Star von AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016.

Der Kleinwagen-Concours

Nach der großen Begeisterung des Publikums für die Kleinwagenparade wird das Thema 2016 weiter gepflegt, denn so, wie Schwetzingen schon 2001weltweit der erste Concours mit einer Klasse H für unrestaurierte Originale war, erfand man hier den Wettbewerb für Kleinwagen. Ein Highlight wird bestimmt die Schau der Kleinwagen des Flugzeugkonstrukteurs Messerschmitt sein. Auftreten werden die Messerschmitt Kabine 175ccm, ein Messerschmitt Cabrio und ein Roadster, der vierrädrige Messerschmitt Tiger und der Weltrekord-Rennwagen, der 1955 im benachbarten Hockenheim lange gültige Maßstäbe setzte.

Mehr als 30 Kleinwagen aus der Wirtschaftswunderzeit werden sich unter den südlichen Arkaden am Hirschbrunnen versammeln und bilden einen reizvollen Kontrast zu den dicken Straßenkreuzern des US-Classic-Car-Concours, der sich ausschließlich originalgetreuen Amerikanern widmet. Bei den Kleinwagen sieht man den seltenen Kroboth ebenso, wie den Maico 500 oder die Mopetta des damaligen Rennfahrers Egon Brütsch, dessen Motor fast so klein ist wie der Einzylinder-ILO 125ccm des Kleinschnittger aus Arnsberg im Sauerland, dessen Felgen aus Einkochtopfdeckeln an einer mit Gummibändern gefederten Achse hängen. Neben der legendären Isetta und vielen anderen ist erstmals auch die Marke Gutbrod mit der viersitzigen Limousine, dem seltenen Cabrio und dem Kleinst-Lastwagen Atlas vertreten. Schwetzingen ist der erste Concours d’Elegance, der den Kleinsten ein großes Forum bietet - die Helden der Wirtschaftswunderzeit lassen kein Auge trocken.

Zwei uralte Mercedes

Aus dem Auto- und Technikmuseum in Sinsheim kommen zwei besonders alte Mercedes: der schon 1906 gebaute Simplex mit einem 5,3 Liter Vierzylinder und Kettenantrieb, der mit seiner 2-sitzigen Rennkarosserie 80 km/h erreichte obwohl er nur etwa 35 PS hatte.

Der 1928 gebaute Mercedes 630 Kompressor erinnert an dem damals neuen Nürburgring - ein Autofan ließ sich damals auf dem Chassis des Mercedes-Rennwagens von der britischen Firma Park Ward ein einmaliges Cabriolet bauen. Der 6,3-Liter Sechszylinder hat 100 PS, mit Kompressor sogar 140 - das reicht für 150 km/h in einer Welt ohne Autobahnen.

Der Mercedes mit der Ponton-Karosserie wird 60

Nur langsam trennte man sich ab etwa 1953 von Autos mit freistehenden Kotflügeln und Trittbrettern. Die neue glattflächige Linie nannte man Ponton-Form und nach der neuen Mercedes-Limousine von 1955 erschien 1956 eine zweitürige Version des Typs 220, die als Cabriolet und Coupé Inbegriff des Wirtschaftswunders wurde. Mercedes selbst hatte nicht mit so viel Interesse gerechnet, denn ein 220 S Cabriolet kostete zwei Jahresgehälter eines Fabrikdirektors, und so baute man die sportlichen Ableger der Limousine noch überwiegend in Handarbeit. Mindestens 20 der W 180/2 genannten Traumwagen treffen sich unter Ägide der Mercedes Benz IG in Schwetzingen zu ihrer Geburtstagsfeier.

100 Jahre BMW ist ein Classic-Gala Thema

Auch wenn die Zeit der großen hundertjährigen Jubiläen fast vorbei ist, gibt es doch jedes Jahr Jahrestage, die die beliebte Frage „Weißt Du noch“ für immer andere Besuchergruppen aufwerfen. Diesmal ist es das Hundertjährige von BMW, das die Besucher einerseits im Ehrenhof mit einer Gegenüberstellung von Vergangenheit und Gegenwart begrüßt, andererseits sieht man im Park auch den legendären Sportwagen BMW 328 und natürlich andere Highlights wie den „Barockengel“, die für das 100-jährige der Auto- Motorrad- und Flugmotorenwerke BMW mit Sitz in Eisenach, Spandau und München stehen und in Zusammenarbeit mit der BMW-Niederlassung Mannheim und der BMW Krauth-Gruppe präsentiert werden.

Der Dampfkessel-Prüfverein wird sogar 150

Nach verheerenden Dampfkessel-Explosionen in der Gründerzeit formierte sich 1866 ein Verein zur Prüfung und Abnahme dieser technischen Geräte - was lange vor Erfindung des Automobils begann ist heute die bekannteste Sachverständigen-Organisation für Automobile. Doch aus dem „ich muss zum TÜV“ ist zwischenzeitlich die Zusammenarbeit mit kompetenten Experten geworden, die mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung vor allem auch die Besitzer von klassischen Fahrzeugen beraten, die sich um Restaurierung und Wiederzulassung kümmern. Es liegt nahe, dass sich der TÜV Süd zu seinem 150-jährigen Jubiläum einerseits mit seinen Experten auch im Concours d’Elegance Classic-Gala Schwetzingen engagiert, bei dem wichtige Referenzobjekte aus 130 Jahren Automobilgeschichte mit wertvollen Trophaen ausgezeichnet werden, andererseits aber auch den Besuchern und Gästen beratend zur Seite steht.

Automobilkünstler machen mobil

Im Ausstellungssaal im Südflügel sind wieder namhafte Künstler aktiv, die das Thema Automobil und die Mobilität auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. Der Maler und Druckgrafiker Bernd Lehmann wird nicht nur seine Werke präsentieren, sondern an verschiedenen Stellen im Park live an einem automobilen Großbild malen, das später für karitative Zwecke verkauft werden soll. Lehmann hatte 2014 in Schwetzin-gen sein Jubiläumswerk „100 Jahre Maserati“ komplettiert und widmet sich seitdem monumentalen Inter-pretationen der Mobilität und seinen Druckgrafiken zum Thema Bentley.

Neu ist der Lederkünstler Konstantin Rupp, der unter dem Künstlernamen „Ruppart“ in einer speziellen Kratz- und Schnittechnik packende Rennszenen aus großen Lederstücken herausarbeitet. Im großen Format zu Hause ist auch Curd Armin Reich, genannt C A R, der automobile Kultur und Geschichten zu detailreichen Werken verbindet, die das Automobil in seinem zeitgenössischen Umfeld und mit technischen Details zeigen, die das Verständnis für die Herausforderung von Konstrukteuren und Fahrern wecken.

Im Bereich des Schlossrestaurants, des Foyers und der Säle im Nordzirkel schließlich laden ausgewählte Fotografien von Uli Bennert aus den letzten 10 Jahren des Concours d’Elegance die Blicke der Besucher zum Vergleich mit der aktuellen Präsentation im Park ein. Der Designer Bernd Michalak zeigt nicht nur Rennmotive, sondern auch einen Selbstbau-Sportwagen C-7, der als erster Internet-Fernbausatz in die Geschichte einging. Mit Glas arbeiten Kristina Boneva und Astrid Schöps.

Während die Designerin Kristina Boneva Kunstge-genstände und Hinterglasmalerei präsentiert, kennen die langjährigen Teilnehmer in Schwetzingen Astrid Schöps als Gestalterin von attraktiven automobilen Trophaen und gläsernen Skulpturen.

Raritäten aus aller Welt und allen Epochen

Beeindruckend ist der Auftritt eines der ältesten französischen Automobile, des DeDietrich von 1896, der seine Wiege im Elsass hatte. Aus Südafrika kommt der zauberhafte Cadillac Imperial, 1930 in USA gebaut. Die Supersportwagen heißen Bizzarrini A 3 C, vertreten mit dem Teamauto der berühmten Scuderia Serenissima aus Venedig. Während die Amerikaner auf den bärenstarken 10-Zylinder des Dodge Viper setzten, versuchte man sich in Südafrika mit dem EB Tazio, der im Jahr 2001 ungeduldig wartende Bugatti-Kunden abspenstig machen sollte. In Deutschland nahmen gleich zwei Konstrukteure den großen Motor des Mercedes 600 als Antrieb für ihre Flügeltüren-Sportwagen: Mladen Mitrovic schuf bei Stuttgart 1984 den Kodiak und im benachbarten Leonberg schuf der Porsche-Designer Eberhard Schulz den Isdera Imperator, der die Leistung des Basistriebwerks auf 500 PS verdoppelte. Er wird gemeinsam mit den anderen Isdera-Sportwagen zu bewundern sein.

Internationale Juroren als Experten

Ein Concours d’Elegance ist nur so gut wie seine Juroren, denn nur das Urteil von Fachleuten hat inter-national Gewicht. Unter der Leitung des Vorkriegs-Auto-Spezialisten Ing. Robert Schramm entscheiden unter anderem der langjährige Rosso-Bianco-Museumsinhaber Peter Kaus, der langjährige Mazda-Chefdesigner Peter Birdwhistle, der Porsche-Designer Gabo Herczeg, der FIA-Klassik-Sachverständige Klaus-Peter Bender, die niederländische VW-Designerin Oona Scheepers und der Schweizer Klassik-Sachverständige und langjährige Leiter der nationalen Automobilkommission der Schweiz, Mark Rufer darüber, welches Fahrzeug sich in welcher FIVA-Klasse als besonders originalgetreu erweist. Der Konstrukteur Eberhard Schulz tauscht sich mit dem bekannten Fotografen und Historiker Werner Eisele aus, bevor eine der 90 Trophaen am Sonntag, den 6. September 2015 beim Defilée der Kandidaten an einen Sieger vergeben wird.

Das alles erwartet die Besucher für den fairen Eintrittspreis von nur 6.- Euro für die staatlichen Schlösser und Gärten in Württemberg – AvD-Classic-Gala Schwetzingen will damit ganz bewusst Freunde von Architektur und Gartenkunst, der Kultur und alle Familien und Fans klassischer Automobile einladen, diese einzigartige Schau der Automobilgeschichte zu genießen.

Das Programm der 12. AvD-Classic-Gala 2016 ist wieder so umfangreich, dass die Organisation gern jederzeit für Fragen zur Verfügung steht.


11.08.2016, "Das grösste Rolls Royce-Cabriolet aller Zeiten in Schwetzingen

Top news für Rolls Royce-Fans:

Zum ersten Mal ist das Spitzenmodell des Rolls Royce Phantom VI, das 1973 bei der italienischen Firma Frua auf Kundenwunsch als Cabriolet gebaut wurde, beim Concours d'Elegance AvD-Classic-Gala Schwetzingen am 3. und 4. September 2016 live in Deutschland zu sehen!

Das gewaltige Cabriolet kommt eigens aus England - dieses weltweit einmalige Automobil muss man gesehen haben!


19.07.2016, "SCHWETZINGEN zum 12. Mal Mitte der Autogeschichte"

Das eleganteste Freiluft-Museum der Automobilgeschichte, garniert mit ausgesuchten Accessoires, Mode, Automobilia, Zubehör und Literatur, dazu Live-Jazz mit den Strangers und der österreichische Jazz-Pianist Burle Baumgartner (81!) vor der Kunstausstellung im Südflügel des Schlosses bilden am 3. und 4. September 2016 wieder das unnachahmliche Ensemble von CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN.

Schon der Name sagt, was diesen Concours d’Elegance von allen anderen Veranstaltungen dieser Art unterscheidet: er ist keine Autoschau, sondern ein einzigartiges gesellschaftliches Ereignis mit Kultur, Stil, Geschichte und Technik.

 

Der kreisrunde Schlosspark als Schatulle für 150 Fahrzeuge der Extraklasse

Vom 2. bis 4. September werden sich wieder mehr als 150 klassische Automobile aus ganz Europa im einzigartigen Schlosspark von Schwetzingen treffen, um sich dem Votum der 25-köpfigen Jury für die Trophaen nach dem Reglement des Weltverbandes FIVA (Federation Internationale des Vehicules Anciens) zu stellen. In dieser Jury vereint sich die anerkannte Expertise von namhaften Technikern, Designern, Experten und Historikern zu einem Votum, das weltweite Anerkennung findet - nur dann ist ein Concours d’Elegance etwas wert.

Raritäten aus aller Welt und allen Epochen

Eines der ältesten französischen Automobile, des DeDietrich von 1896, der seine Wiege im Elsass hatte, trifft sich mit den beiden Ur-Benz-Wagen von 1893 und 1896 und aus Sinsheim kommt ein Mercedes-Rekordwagen, der nie zuvor in Deutschland zu sehen war. Ein Duhanot Phaeton von 1907 verkörpert die frühe französische Eleganz, aus Australien kommt der gelb-schwarze Holden Chevrolet AD des Jahres 1930 und aus Südafrika der zauberhafte Cadillac Imperial, ebenfalls 1930 gebaut.

 

60 Jahre Mercedes Ponton-Coupe, 80 Jahre BMW 328 und 100 Jahre BMW

Auch wenn die Zeit der großen hundertjährigen Jubiläen fast vorbei ist, gibt es doch jedes Jahr Jahrestage, die die beliebte Frage „Weißt Du noch“ für immer andere Besuchergruppen aufwerfen. Diesmal ist es der erste Mercedes ohne Trittbretter und Winker, der als „Ponton-Coupé“ in die Geschichte einging, aber auch der legendäre Sportwagen BMW 328 und natürlich das 100-jährige der Auto- Motorrad- und Flugmotorenwerke BMW mit Sitz in Eisenach, Spandau und München.

Das Jubiläum der schlanken Mercedes Coupés und Cabriolets wird gemeinsam mit der Mercedes-Benz InteressenGemeinschaft e.V. gestaltet. 100 Jahre BMW wird gemeinsam mit einer zukunftsträchtigen Show von BMW Mannheim im Ehrenhof und an verschiedenen Stellen der großen Schau zu sehen sein, denn wie immer werden alle Autos streng nach Baujahren in verschiedenen Segmenten des Parks aufgestellt. Der BMW Dixi von 1926 und frühe BMW 328 von 1936 werden also im vorderen Rund des Parks Nähe Südflügel zu sehen sein, während der „Barockengel“-Typ 502 als Cabriolet und der von ihm abgeleitete 503 in der Nähe des Hirschbrunnens und der Sportwagen M 1 Richtung Drei-Brücken-Tor zu sehen sind.

Pierce-Arrow - fast vergessene amerikanische Luxuswagenmarke

Der Amerikaner George N. Pierce produzierte schon im Jahr 1901 zwei Automobile, die er in Anlehnung an die französische Voiturette (Kleinstwagenkategorie) „Motorette“ nannte. 1908 wurde die Firma in Pierce-Arrow Motor Car Company umbenannt, weil sich die Modelle mit dem Pfeil gut verkauften und schon 1909 bestellte US-Präsident William Howard Taft zwei Pierce-Arrow als erste Automobile für das Weiße Haus. Stets war der Pierce-Arrow ein hoch angesehenes Fahrzeug. In den 1920er Jahren war er ein exklusives High-Society-Statussymbol, dem der Schriftsteller F. Scott Fitzgerald in seinem Roman Der große Gatsby ein literarisches Denkmal setzte. In Ausstattung, Erscheinung und Zuverlässigkeit konnten es diese Wagen mit Sechs- und Achtzylinder-Motoren mit jedem europäischen Luxus-PKW aufnehmen und ab 1932 gab es sogar einen 12-Zyinder. Der Schwerpunkt der Präsentation in Schwetzingen liegt auf den späten 20er Jahren, denn Pierce Arrow sind in Europa sehr selten.

 

Der größte Kleinwagen-Concours

Mehr als 30 Kleinwagen aus der Wirtschaftswunderzeit drängeln sich am Hirschbrunnen und bilden einen reizvollen Kontrast zu den dicken Straßenkreuzern des US-Classic-Car-Concours, der sich ausschließlich originalgetreuen Amerikanern widmet. Bei den Kleinwagen sieht man den seltenen Kroboth ebenso, wie den Maico 500 oder die Mopetta des damaligen Rennfahrers Egon Brütsch, dessen Motor fast so klein ist wie der Einzylinder-ILO 125ccm des berühmten Kleinschnittiger aus Arnsberg im Sauerland, dessen Felgen aus Einkochtopfdeckeln an einer mit Gummibändern gefederten Achse hängen.

Und weil die deutschen Flugzeugkonstrukteure nach dem Krieg keine Flieger mehr bauen durften, sieht man zur Kleinwagenschau bei Classic-Gala Schwetzingen den Messerschmitt-Kabinenroller, den Janus von Claudius Dornier, die Heinkel Kabine und den Tiger Tg500 als Konkurrenten zum Goggomobil des Landmaschinenherstellers Hans Glas und der legendären Isetta, die auch als Hoffmann-Kabine vertreten ist. Schwetzingen ist der erste Concours d’Elegance, der den Kleinsten ein großes Forum bietet - die Helden der Wirtschaftswunderzeit lassen kein Auge trocken.

 

Die besten amerikanischen Autos in Deutschland

Der erst 2013 eingeführte US-Classic-Car-Concours, abgekürzt USCCC, hat sich in der Szene der Sammler amerikanischer Fahrzeuge schnell als Qualitätsveranstaltung etabliert, weil es zwar viele „Show-and shine-contests“ für modifizierte „Custom-cars“ mit Chrom und Glimmerlack gibt, aber kaum einen Concours, bei dem es auf originalgetreuen Zustand ankommt. Im USCCC sind bewusst nie mehr als 40 Fahrzeuge versammelt, doch diese sind so authentisch, wie das Ford Mustang Fastback-Coupé, das die die Wiblingerin Frau Lowe 1964 als Hochzeitsgeschenk von ihrem amerikanischen Mann bekam und den sie seitdem perfekt gepflegt bis heute fahrbereit aufgehoben hat. Ein Thema des 4. USCCC ist die Marke Studebaker, ein anderes die Limousinen ohne seitliche Mittepfosten, die man als „pillarless-saloons“ bezeichnet.

Viele neue und bewährte Partner

Die Württembergische ist der wichtigste Partner der Classic-Gala Schwetzingen und das Unternehmen präsentiert sich nicht nur als führender Versicherer für klassische Fahrzeuge, sondern vor allem auch als sachverständiger Begleiter seiner Kunden und aller Interessenten. TÜV Süd - ist zum zweiten Mal Sachverständigen-Partner von Classic-Gala Schwetzingen. Der Automobilclub von Deutschland AvD ist seit 2002 dabei und Patron der AvD-Classic-Gala Schwetzingen. Der führende Spezialist Swissvax bringt die Creme der Pflegemittel auch mit aktiven Vorführungen im Park zur Geltung.

Der Salon Bracco und die französische Hutmacherin Mme. Leduc bieten den Damen den richtigen Haarschmuck und hinreißende Hüte in individueller Handarbeit und natürlich dürfen Automobilia, Modellautos, Bücher und Accessoires nicht fehlen.

Neu ist die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Batteriespezialisten Olife, der revolutionäre Akkumulatoren mit zukunftsweisender Leistungscharakteristik bietet.

Automobilkünstler machen mobil

Im Ausstellungssaal im Südflügel sind wieder namhafte Künstler aktiv, die das Thema Automobil und die Mobilität auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. Der Maler und Druckgrafiker Bernd Lehmann wird nicht nur seine Werke präsentieren, sondern an verschiedenen Stellen im Park live an einem automobilen Großbild malen, das später für karitative Zwecke verkauft werden soll. Lehmann hatte 2014 in Schwetzingen sein Jubiläumswerk „100 Jahre Maserati“ komplettiert und widmet sich seitdem monumentalen Interpretationen der Mobilität und in 2016 der Geschichte der Bentley-Automobile.

Im großen Format zu Hause ist auch Curd Armin Reich, genannt C A R, der Kultur, Geschichte und Geschichten zu detailreichen Werken verbindet, die das Automobil in seinem zeitgenössischen Umfeld und mit technischen Details zeigen, die das Verständnis für die Herausforderung von Konstrukteuren und Fahrern wecken.

Im Bereich des Schlossrestaurants, des Foyers und der Säle im Nordzirkel schließlich laden ausgewählte Fotografien des Fotografen Ulli Bennert aus den letzten 10 Jahren des Concours d’Elegance die Blicke der Besucher zum Vergleich mit der aktuellen Präsentation im Park ein und Konstantin Rupp aus Aschaffenburg ist weltweit der Einzige, der mit einer speziellen Gravurtechnik in Leder künstlerisch wertvolle „Ledergemälde“ von klassischen Automobilen, Rennwagen und Events gestaltet.

Das alles erwartet die Besucher für den fairen Eintrittspreis von nur 6.- Euro für die staatlichen Schlösser und Gärten in Württemberg – AvD-Classic-Gala Schwetzingen will damit ganz bewusst Freunde von Architektur und Gartenkunst, der Kultur und alle Familien und Fans klassischer Automobile einladen, diese einzigartige Schau der Automobilgeschichte zu genießen.


14.07.2016, "Erste Vorstellung der Concours-Teilnehmer"

Heute wurde das vorläufige Programm der 12. AvD-Classic-Gala Schwetzingen, dem Int. Concours d'Elegance für klassische Automobile, vorgestellt.

In 11 Jahren Concours d´Elegance hatten wir unzählige schöne und einzigartige Oldtimer zu Gast.

Jedes Jahr werden wir aber von besonderen Raritäten überrascht, die selbst wir noch nicht kannten. Auch dieses Jahr liegen uns zahlreiche Anmeldungen vor, um bei dem wohl schönsten Concours Deutschlands teilzunehmen. Der Application-Jury wird die Entscheidung also auch in diesem Jahr nicht leicht fallen!

Ab heute stellen wir auf Facebook regelmäßig Teilnehmer vor und präsentieren Ihnen hier drei besonders schöne Exponate!

 

Sonderkarosserien sind seit jeher der Kern jeder Concours-Veranstaltung. Das Steyr Cabriolet mit Gläser-Aufbau spielt in dieser Klasse.

Italienische Traumwagen wie der Lancia Astura von 1937 stehen für formvollendetes Design und hochkarätige Technik.

Die USA als Design-Vorreiter, dieses Jahr wieder im US-Classic Car Concours zu sehen, haben Sonderformen wie den Buick Riviera Boattail hervorgebracht, die bis heute einzigartig geblieben sind.

Design und Schönheit treffen aufeinander - im Schlosspark von Schwetzingen! 

 

Unseren Facebook-Auftritt finden Sie HIER


10.07.2016, "Das vorläufige Programm"

Heute wurde das vorläufige Programm der 12. AvD-Classic-Gala Schwetzingen, dem Int. Concours d'Elegance für klassische Automobile, vorgestellt.

Neben den traditionellen Programmpunkten (wie z.B. der Live-Musik von den Strangers und Burle Baumgartner, oder der automobilen Kunstausstellung im Südflügel), wird es dieses Jahr wieder besondere Höhepunkte fürs Auge und die Kamera geben.

Das Modehaus "Döttinger" wird eine hochwertige Modenschau auf der Bühne, auf der kurz später die Siegerehrung stattfindet, zeigen.

Außerdem wird es wieder automobile Paraden durch den schönsten Schlosspark Deutschlands geben. Natürlich lässt es sich Johannes Hübner dann auch nicht nehmen die Paraden von Jaguar, Bentley und Rolls Royce, sowie den Kleinwagen, persönlich zu moderieren.

Ganz neu: Ein Eröffnungsfeuerwerk am Freitag-Abend zum Abschluss des Welcome-BBQ!

 

Freuen Sie sich auf ein hochwertiges, automobiles Programm im Kreisrund des Schlossparks.

Solch ein abwechslungsreiches Programm finden Sie nur in Schwetzingen.

 

Das Programm finden Sie HIER zum Ausdrucken.


30.06.2016, "Mercedes-Benz IG feiert 60 Jahre Ponton Coupé/Cabrio, 219, 319"

Die Abonnenten des Ponton-Kuriers wissen es bereits:

Wir freuen uns sehr, dass die Classic-Gala Schwetzingen dieses Jahr die Bühne für die offizielle Jubiläumsveranstaltung der Mercedes Benz IG bieten darf.

1956 – 2016, das sind stolze 60 Jahre Ponton Coupé und Cabriolet sowie Ponton 219 und die Kleinlaster 319.
Um diesen runden Geburtstag gemeinsam mit möglichst vielen Jubiläums-Fahrzeugen zu feiern, haben unsere Freunde von der MBIG die Classic Gala Schwetzingen als Gastgeber für ein einmaliges Treffen dieser Baureihen ausgewählt. 

Die Classic Gala Schwetzingen ist seit vielen Jahren dafür bekannt, wunderschöne Autos zu versammeln – auch andere Hersteller haben die letzten 100 Jahre Tolles geleistet! Nun auch Mercedes-Benz!

Im Schlosspark vor der prächtigen Silhouette des Schlosses Schwetzingen finden alle Ponton-Besitzer die passende Szenerie zur Präsentation der schönen Fahrzeuge und können das hochkarätige Rahmenprogramm der Classic Gala Schwetzingen über das Wochenende genießen.

 

Die MBIG ist vertreten mit Clubbus und Shop sowie kompetenter technischer Beratung durch mehrere Ponton-Spezialisten.

 

Wir freuen uns sehr, wenn sich eine größere Anzahl dieser raren Fahrzeuge vor der wunderschönen Kulisse versammeln wird.

 

Wenn Sie auch einen Jubiläums-Ponton haben, können Sie sich ab jetzt zum Concours und/oder zur Sonderschau der Mercedes-Benz IG anmelden.

 

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier: 
Informationen auf www.mbig.de
Informationsschreiben der MBIG
Anmeldeformular

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Sonderausstellung mit Ihrem schönen und seltenen Fahrzeug bereichern würden. 


24.06.2016, "Premium-Partner der Classic-Gala Schwetzingen: die Württembergische"

Bereits zum dritten Mal präsentiert sich dieses Jahr die Württembergische als Haupt-Partner des Internationalen Concours d´Elegance für historische Kraftfahrzeuge im Schwetzinger Schlosspark.

In der Oldtimerszene hat die Württembergische einen hervorragenden Ruf, denn sie bietet Besitzern historischer Automobile, Motorräder, Ackerschlepper, Campingfahrzeuge und Lastwagen seit vielen Jahren ihr besonderes Know-how als Oldtimerversicherer.

Mit ihrer Spezialversicherung „Best for Cars“ für Oldtimer, Youngtimer und Sammlerfahrzeuge hat sie einen leistungsstarken Tarif mit zahlreichen Zusatzbausteinen im Produktportfolio. Der traditionsreiche Versicherer mit Sitz in Stuttgart zählt damit seit Jahren zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

Zudem stellt das Unternehmen seinen Oldtimerkunden einen umfassenden Service zur Verfügung: Ein Expertenteam mit besonderer Fachkenntnis im Oldtimerbereich kümmert sich mit Rat und Tat um die automobilen Raritäten. Um auf dem Laufenden darüber zu sein, was die Oldtimerszene bewegt, nimmt die Württembergische an Rallyes und Fahrzeugschauen teil und stellt sich auf Fachmessen vor.

Sie pflegt außerdem engen Kontakt zu ihren Kunden und Vermittlern sowie zu Fachjournalisten, Veranstaltern von Oldtimerevents, Sachverständigen und Museumsbesitzern. So erfährt und erlebt sie aus erster Hand, was die Besitzer historischer Fahrzeuge beschäftigt und kann bei der stetigen Fortentwicklung ihres Spezialversicherungsschutzes die Anforderungen des Marktes und die Wünsche der Kunden unmittelbar aufgreifen.

Anlaufstelle der Württembergischen während des Internationalen Concours d´Elegance ist der rote Truck des Unternehmens, der im Schwetzinger Schlosspark kaum zu übersehen sein wird.

Wir freuen uns gemeinsam auf ein großartiges Event im Schloßpark Schwetzingen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier: www.wuerttembergische.de